Fahrerlaubnis und Punkte

„Wer auf öffentlichen Straßen ein Kraftfahrzeug führt, bedarf der Erlaubnis (Fahrerlaubnis) der zuständigen Behörde (Fahrerlaubnisbehörde)“, heißt es im § 2 Straßenverkehrsgesetz (StVG). Also benötigt jedermann einen „Führerschein“ für das Führen von Personenkraftfahrzeugen (Pkw) auf öffentlichen Straßen. Dieser wird durch die Fahrerlaubnisbehörde gestellt. Ebenfalls kann er aber auch durch diese Behörde entzogen werden. Dies führt zu erheblichen Einschränkungen oder schlimmsten Falls zu fatalen Konsequenzen für den Berufstätigen. Dabei beruft sich die Behörde auf das Verkehrszentralregister (VZR). Hier werden die sogenannten Flensburger-Punkte eines Fahrers registriert und gesammelt. Der Gesetzgeber sieht dafür eine Anzahl von 8 oder mehr Punkten vor, § 4 V S. 1 Nr. 3 StVG. Die Höhe der Punkte ergibt sich durch die rechtskräftigen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Ob die Straftat- und Ordnungswidrigkeitbestände erfüllt wurden, ist nicht immer eindeutig.

Sollten Sie also den Vorwurf einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit erhalten, sollten Sie schnellstmöglich einen Anwalt aufsuchen.

Seit Mai 2014 gilt das neue Straßenverkehrsgesetz. Wenn Sie sich unsicher über die Auswirkungen Ihres Punktestandes oder weiterer Punkte sind, beraten wir Sie gerne. Möglichweise können die Punkte durch Maßnahmen reduziert werden.

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