Vorladung wegen Betruges

Was ist Betrug im Strafrecht?

Betrug ist im deutschen Recht in § 263 StGB geregelt. Der Betrug ist ein sog. Vermögensdelikt und wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Welche Strafe kann bei Betrug gegen mich verhängt werden?

Der Betrug wird mit Freiheitsstrafe (Gefängnis) bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Sofern die Staatsanwaltschaft die erhobenen Vorwürfe beweisen kann, hängt die konkret zu erwartende Strafe von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise ob Sie bereits wegen gleicher oder ähnlicher Taten vorbestraft sind oder wie hoch der entstandene Schaden ist.

Ich habe eine Vorladung von der Polizei erhalten. Was soll ich machen?

Sofern Sie eine Vorladung der Polizei erhalten haben, lesen Sie bitte hier weiter.

Ich habe eine Vorladung der Staatsanwaltschaft erhalten. Was soll ich machen?

Sofern Sie eine Vorladung von der Staatsanwaltschaft erhalten haben, lesen Sie bitte hier weiter.

Brauche ich einen Anwalt?

Ja. Nur mit einem professionellen Strafverteidiger an Ihrer Seite ist sichergestellt, dass Ihre Rechte im Strafverfahren optimal geschützt werden. Langjährige Erfahrungen bestätigen dies immer wieder. Ein Verteidiger wird in jeder Lage des Verfahrens versuchen, das Beste für Sie herauszuholen. Vertrauen Sie keinen dubiosen Ratschlägen von Laien in irgendwelchen Internetforen.

Wie lautet der Gesetzestext?

㤠263 StGB Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht oder
5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat. …“

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